Flugzeuge

Helimasters in München mit Kai, Dirk, Andy, Dennis und Arnd

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Hallo zusammen,

hier ein kleiner Bericht von Kai´s, Dirk´s, Dennis´s, Andy´s und Arnd´s  München- Reise zu den Heli Masters 2009.
Früh , um 4 Uhr morgens, ging es am Donnerstag den 10.Sept. los.
Das diesjährige Highlight der Flugtage in Sachen 3D-Hubschraubermeetings wartete auf uns. Allein schon der Weg Richtung München hatte es in sich, mit insgesamt 5 gutgelaunten Mitgliedern des MBG-Bocholt reisten wir in dem von Yvonne ( Ditk´s Freundin ) zur Verfügung gestellten MiniVan an.
Gegen Mittag trafen wir in München ( einer etwas übermüdet ) ein, und ließen es uns nicht nehmen, nach dem wir uns bei dem Großvater eines ehemaligen Arbeitkollegen von Dirk Elsebusch einquartieren durften, erst einmal die Gegend zu erkunden. An dieser Stellen nochmals ein ganz großes Dankeschön an die einmalige Gastfreundschaft der Familie Thomas aus München.
Mittags stand dann ein Besuch der „Flugwerft Schleißheim“ auf dem Plan. - Die Werft ist ein Ableger des Deutschen Museums und wurde 1992 auf dem ältesten erhaltenen Flugplatz Deutschlands eröffnet. Ernst Udet flog u. a. hier seinen Weltbekannten Doppeldecker Flamigo ein! – ein absolut Geschichtsträchtiger Ort! Auf 7800 m² gab es viel zu bestaunen… Technik und Geschichte der Flugwerft. Rund 60 Flugzeuge und Hubschrauber – darunter Doppeldecker aus dem WW1, Fiseler Storch ( der hat echte 14,74m Spannweite! ) Nurflügler, Kampfflugzeuge und sogar Zündstufen von Raketen, die in das All befördern können, konnten dort bewundert werden. Weiterhin waren zahlreiche Flugmotoren aus allen Entwicklungsstadien der gesamten Fluggeschichte zu bewundern. Auch ein Blick in die Restaurationswerkstatt wird dem Besucher nicht verwehrt ( aber leider nur von einer Empore aus ).

Abends ging es dann endlich zum Viktualienmarkt in den Biergarten, wo wir unserem kleinen Hunger und großen Durst mit Standesgemäßem Maß Bier, Haxen und Leberkäsen versuchten Einhalt zu gebieten. ( …….klappte dann später erst im Hofbräuhaus! )
Am nächsten Morgen war es endlich soweit, die Munich Heli Masters 09 erwarteten uns.
Ein Aufgebot von einschlägig bekannten Heli-Händlern über Infostände wie z.B. von  Eurocopter  ( Hersteller von Manntragenden Helikoptern – EC 145 etc. ) bis hin zu einem VStabi Cafe ließ das Herz eines jeden Helipiloten höher schlagen. Die Möglichkeit ein Schnupperschweben durch die Fa. Robbe zu absolvieren motivierte sogar gestandene Flächenflieger dazu, einen E-Heli zu schweben und selbstständig zu landen! ( vorhandene Flächenmodelle sollten doch durch einen Heli ersetzt werden schrie es von den Rängen! )

Freitag um ca. 10 Uhr ging es dann endlich los mit der erstmalig anberaumten Deutschen, inklusive der Europäischen, Meisterschaft im F3A-N Heli-Wettbewerb ( klingt komisch, war aber so, verstanden hat das nicht wirklich jeder…..).EGAL.
Anfangs musste die Pflicht absolviert werden, in der aus einem Figurenkatalog von 40 Figuren,- 8 ausgewählte mit Start und Ende angesagten Figuren, mussten vorgeflogen werden. Insgesamt versuchten 45 Teilnehmer ( darunter auch einige Showpiloten wie Daniel Müller aus Kirberg ) sich zu messen. In den Wettbewerbspausen zeigten Dominic Hägele, Markus und Andreas Rummer mit Racel Bellot, die extra aus Spanien angereist war ( dank der Fa. Freakware ), dem fast ausschließlichem Fachpublikum ihre beeindruckenden fliegerischen Extraeinlagen, die wohl kaum Weltweit übertroffen werden können!
Samstagmorgen ging es dann endlich richtig zur Sache, leider verpassten wir den Anfang um eine Stunde, da es am Vorabend In einem Ableger des Hofbräuhauses in der Nähe der Münchener Freiheit doch etwas später wurde als geplant ( ver-Liebt-Party), hehe – danke noch mal an dem uns solidarisiertem Kellner….
Die Kürflüge standen auf dem Plan. Allerdings  war von Seiten des Veranstalters die Kommentierung der gebotenen Spitzenleistungen der Piloten doch eher eine Frechheit, die definitiv nicht überboten werden kann – und auch die aus der Steinzeit importierten Bediener der  Musikanlage, störten das Erlebnis „American Freestyle“ dann doch enorm. Absolut spektakuläre Kürflüge wurden gezeigt. Leider überlebte der ein oder andere Heli den harten Einsatz dieses Wettbewerbes nicht, sehr zur Freude einiger Besucher...
Abends war der Nachtflug an der Reihe – dazu nur eins; Wow, was für eine Show! Von Bladestop ( Petr Nowotny ) bis Nachtflug ohne jegliche Beleuchtung des Helis ( Nico Niewind – 2. Deutscher Meister im Nachtflug (( wusste zwar nicht das es da ne Meisterschaft gibt - aber Nico hat´s voll drauf……)) war alles zu sehen, die Stimmung auf Seiten der Zuschauer war grenzenlos, laute, sehr laute Anfeuerungen während der Flugvorführungen wie nie zuvor miterlebt, hatten zur folge, das einige ( besonders die Pitchbrothers aus Dänemark ) eine „belegte Stimme“ am Sonntag davontrugen.
Sonntagmorgen ging es dann schon um 8:30 Uhr zur Sache, die 10 bestplatzierten Piloten der Vorrunde lieferten sich nochmals einen harten Kampf um Platz 1, nahmen keine Rücksicht auf Umgebung - und auch die eingesetzten Heli´s wurden nicht geschont, zur Begeisterung aller anwesenden……. Die Sonntägigen Show Flüge übertrafen alles bisher da gewesene, vom beschneiden der Bäume über Rückenlandungen, Pulverisierungen der Heli´s auf den Flugfeld bis hin zum Chickendance war alles zu sehen. Die Victory Flüge der ersten drei Platzierten ließen wir uns nicht entgehen – wo nochmals so richtig „herumgehakt“ wurde, bis es leider heiß, Abschied zu nehmen.
Auch die Scalevorführungen, die jeden Tag in den Wettbewerbspausen eingebaut wurden, hatten ihren besonderen Reitz, wenn ein Bernd Pöting ( in 1994 Rückenflugtrainer des Kommentators! ) seine Turbienenhelis vorfliegt, schlägt ein jedes Scaleherz höher, auch das Austrian Heli Team konnte durch seine topgebauten XXL-Red Bull Helis überzeugen. ( Was der Kommentator als Scalegelumpe betitelte wo er ja nix mit anfangen kann, da er ja 3D Pilot ist ). Besonders zu erwähnen ist auch Scott Gray aus Kanada, ( mehrfacher Fitzeweltmeister im F3A-C ) der mehrmals eine Supershow zeigte, absolute Präzision und mörderische Geschwindigkeiten von weit über 200 Km/h in seinen perfekt vorgeflogenen Figuren und Autorotationslandungen von der Sichtgrenze aus beginnend. – Wahnsinn -
Die Veranstalter teilten nach der Veranstaltung mit, dass es für Sie die letzten Munich Heli Masters gewesen seien. Wir alle hoffen, dass sich patente Leute finden, die diese Veranstaltung professionell weiter leben lassen, denn die Piloten sind, und waren jedenfalls, allesamt absolute Spitzenklasse………….

Bilder sowie ein Video findet ihr auf der WebSeite: http://web.me.com/dennis.mertin

Gruß Arnd und Dennis

   
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